In meiner Praxis arbeite ich seit mehreren Jahren auf der Grundlage der klassischen Homöopathie nach Samuel Hahnemann, insbesondere nach den Vorgaben des 6. Organon der Heilkunst sowie der Lehre zu den sogenannten chronischen Krankheiten.
Die homöopathische Behandlung versteht sich als ganzheitlicher, individueller Ansatz, der den Menschen in seiner Gesamtheit berücksichtigt und als begleitende Therapieform eingesetzt wird.
In der Anwendung verwende ich überwiegend Q-Potenzen bzw. LM-Potenzen, die zu den Hochpotenzen der Homöopathie zählen. Diese werden in Form einer Riechtherapie angewendet, bei der eine Verdünnung der jeweiligen Potenzen zum Einsatz kommt.
Die Auswahl der Mittel sowie die Art der Anwendung erfolgen stets individuell und orientieren sich am jeweiligen Beschwerdebild, sowie an der persönlichen Situation der Patientin oder des Patienten. Die homöopathische Behandlung ersetzt dabei keine schulmedizinische Diagnose oder Therapie, sondern kann diese ergänzend begleiten.
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Miasmenlehre nach Hahnemann, die sich mit möglichen vererbten Dispositionen und deren Bedeutung im Rahmen chronischer Beschwerdebilder befasst.
Mein Dozent Ewald Stöteler aus den Niederlanden hat sich intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt und vermittelt seit vielen Jahren entsprechende Lehrinhalte. Diese Erkenntnisse fließen in meine therapeutische Arbeit ein.
Chronische Beschwerden gehören auch heute zu den häufigsten gesundheitlichen Herausforderungen. In der klassischen Homöopathie werden hierfür verschiedene Arzneimittel herangezogen, darunter Nosoden sowie homöopathische Mittel aus dem Mineralreich, dem pflanzlichen und dem tierischen Bereich. Die Mittelwahl erfolgt ausschließlich individuell und basiert auf der Gesamtheit der wahrgenommenen Symptome.
Die homöopathische Behandlung versteht sich als komplementärer Ansatz, der darauf abzielt, Prozesse der Selbstregulation zu unterstützen. Aussagen zu Wirkungen oder Erfolgen können nicht allgemein getroffen werden und sind individuell verschieden.
Bei anhaltenden oder schwerwiegenden Beschwerden sollte stets eine ärztliche Abklärung erfolgen.